Profitability & Cost Management von internen Prozessen
Steigern Sie Ihre Rentabilität, analysieren und steuern Sie Prozesskosten
Im Zeitalter sinkender Margen reichen Maßnahmen nur zur Kostensenkung oder Umsatzsteigerung nicht mehr aus. Um wirklich rentabel zu werden, müssen Unternehmen versteckte Prozesskosten aufdecken, verursachungsgerechte Kosten- und Leistungsrechnungen aufstellen und die tatsächliche Profitabilität von Produkten, Dienstleistungen und Kundenbeziehungen ermitteln. Für dieses Prozesskosten-Management empfiehlt Dennso eine führende und vielfach bewährte Software, die sich wirkungsvoll in das Tagesgeschäft integrieren lässt.
Die Vorteile von SAP BusinessObjects Profitability and Cost Management auf einen Blick:
Vor allem für Serviceorganisationen, Shared Service Center oder servicegesteuerte Leistungen ist die Analyse und Bewertung interner Unternehmensprozesse von entscheidender Bedeutung. Denn nur dadurch lassen sich die Prozessstrukturen hinsichtlich der Kapazitäten, Kosten und gegebenenfalls Erlöse messen. Dabei gilt es unterschiedliche Fragen zu beantworten wie etwa: Wie viel Zeit braucht die Bearbeitung einer Kundenanfrage oder die Erstellung einer Rechnung durchschnittlich? Welche Prozesse und Aufwände fallen an welcher Stelle genau an? Wie lassen sich Gemeinkosten verursachergetreu auf einzelne Produkte, Aufträge oder Kunden verrechnen?
An dieser Stelle erweitert die Prozesskostenrechnung bzw. das Activity Based Costing (ABC) die traditionelle Kostenrechnung. Sie liefert umfassende, detaillierte und echte Kostentransparenz, indem sie Produkte, interne und externe Dienstleistungen sowie Kunden nur mit denjenigen Kosten belastet, die sie auch tatsächlich verursachen. Damit geht sie weg von der Zuordnung der Kosten (nur) auf Basis von Umlageschlüsseln und hin zu einer übergreifenden Betrachtung der Kosten auf Grundlage von (Teil-)Prozessen und ihren Kostentreibern.
Starke Software-Lösung für mehr Profitabilität
Zur Aufstellung eines entsprechenden Prozesskosten- und Profitabilitätsmanagements nutzt die Dennso Management Consulting GmbH eine leistungsfähige und skalierbare Software, die sich inzwischen bei vielen Klienten bewährt:
SAP BusinessObjects Profitability and Cost Management (SAP PCM) unterstützt Business oder Enterprise Performance Management wirkungsvoll und legt den Fokus auf die Faktoren, die sich direkt auf Kosten und Rentabilität auswirken.
Mit der Anwendung lassen sich Prozesse standardisiert erfassen, Durchschnittsbetrachtungen vornehmen, die genauen Wertbeiträge bestimmter Prozesse feststellen wie auch Simulationen durchführen. Die Software hilft, Kostenverursacher (Kostentreiber) und ertragsstarke Sektoren (Werttreiber) zu bestimmen und zu identifizieren, Kapazitäten besser zu steuern sowie die Effizienz von (Teil-)Prozessen zu erhöhen.
Damit wird der Weg frei für eine nachhaltige Rentabilitätssteigerung der gesamten Organisation.
Grafik: Prozesse nach ITIL-Prozesskostenmatrix (Die Grafik kann durch Anklicken vergrößert werden)

Typische Einsatzfelder im Prozesskostenmanagement
Nutzenpotenziale ergeben sich vor allem auf den Gebieten Ertrags- und Kostenmanagement sowie Organisationsentwicklung, zum Beispiel:
Steigerung der Kunden- und Produktprofitabilität:
Mit Prozesskostenanalysen anhand detaillierter Reports (Gruppierungen nach beliebigen Unternehmensdimensionen wie etwa Sparte, Kunde, Produkt, Lieferant, Bestellung oder Kundenbetreuungsaufwand) lassen sich die tatsächliche Profitabilität von Kunden, Produkten, Sortimenten und Vertriebskanälen ermitteln und anschließend Maßnahmen zur Ertragsteigerung ableiten. Dabei zeigen Projekterfahrungen, dass oft 30 bis 40 Prozent der Kunden unrentabel sind und einen möglichen (Mehr-)Gewinn unterm Strich deutlich drücken.
Kalkulation komplexer Dienstleistungen:
Die detaillierte Untersuchung und Bewertung von Prozessen führt zum Beispiel zu besseren Service Level Agreements bzw. lässt leichter entscheiden, wann sich das Outsourcing oder Insourcing von Leistungen betriebswirtschaftlich lohnt.
Geschäftsprozessoptimierung:
Viele Kostensenkungsmaßnahmen wirken nur einmal, anschließend wird wieder zur Tagesordnung übergegangen. Mit Hilfe IT-gesteuerter Prozesskostenrechnung lässt sich ein kontinuierlicher, messbarer Verbesserungsprozess installieren und eine analytische Grundlage zur dauerhaften Geschäftsprozessoptimierung und Organisationsentwicklung schaffen.
Die Auf- und Umsetzung von Projekten mit entsprechenden Zielen ist Tagesgeschäft für Dennso. Die Unternehmensberatung besitzt über zehn Jahre Methodenkompetenz und Erfahrung in der Implementierung und im Einsatz der Software-Lösung für Firmen in vielerlei Branchen, von Logistik und Finanzen bis zu Automotive und Luftfahrt. Dass sich eine solche Software-Einführung in relativ kurzer Zeit erfolgreich durchführen lässt, zeigt das Projektbeispiel mit einem großen Energieversorger.
Praxisbeispiel Energieversorger
Im Zuge der EU-weiten Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes in den späten 1990er-Jahren stieg der Serviceaufwand der Energieversorger, die sich mit anspruchsvollen Produkten und variablen Tarifen günstig positionieren wollten. Um die zugehörigen Prozesskosten verursachungsgetreu abbilden, analysieren und planen zu können, führte der europäische Kundenservice eines großen Versorgers im Jahr 2001 innerhalb von drei Monaten die SAP-Software ein. Die Anwendung wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst. Dennso begleitete dieses Projekt in allen Phasen als Partner und ist bis heute Berater zum Thema Unternehmenssteuerung.
Der Kundenservice konnte daraus großen Nutzen ziehen: Alle relevanten Prozessdaten werden seitdem kontinuierlich und strukturiert erfasst und stehen jederzeit zur Verfügung. Zugleich sind die Daten wesentlich transparenter als zuvor und lassen sofortige Rückschlüsse auf die genauen Bezugsquellen zu. So sind die Kosten pro Prozess jederzeit vollständig ersichtlich und klar – ein großer Vorteil angesichts der teils starken Schwankungen, denen die Prozesse im dynamischen Markt unterliegen. Produktkombinationen oder -änderungen lassen sich nun leichter kalkulieren sowie Arbeits- und Personalkapazitäten zuverlässig prognostizieren und bei Bedarf rascher ändern. Zudem kann das Management jederzeit nachvollziehen, ob Verbesserungsmaßnahmen wirklich greifen und zu den vorher kalkulierten Kosteneffekten führen.
Software-Einführung und -Zukunftsfähigkeit
„Wesentlich für die Einführung der Software und ein erfolgreiches Implementierungsprojekt ist zum einen die vorherige gemeinsame Festlegung der spezifischen Anforderungen und Ziele mit dem Kunden, zum anderen die anschließende Umsetzung in ein zielgerechtes Prozessmodell“, betont Michael Zipser, Geschäftsführer und Partner bei Dennso.
Aufbau und Detaillierungsgrad der Software-Lösung entsprechen immer dem jeweiligen Anforderungsprofil und können individuell sehr verschieden sein. Je nach Situation und Kunde kann sich deshalb die anfängliche Einführung des Standardmodells mit späterer sukzessiver Erhöhung des Automatisierungsgrads und Verbesserung des Reportings als sinnvoll erweisen.
Dies ist jedoch kein Problem, da die Software auf Anpassungen ausgelegt ist und genügend Spielraum zur Weiterentwicklung bietet. So gibt es etwa im Falle des angesprochenen Energieversorgers Überlegungen, die bis heute eingesetzte Software künftig auch in weiteren Leistungsbereichen zu nutzen.
Vorteile von SAP BusinessObjects Profitability and Cost Management auf einen Blick: |
- Transparenz der Einflussfaktoren auf Kosten und Rentabilität, z. B. in Bereichen wie IT und anderen Shared Services
- Optimierte Finanzprozesse dank eines detaillierten Überblicks über die Kosten und Rentabilität von Produkten, Services, Kunden und Kanälen
- Optimale Abstimmung von Kapazitäten und Nachfrage
- Präzise Entscheidungsfindung durch die schnelle Identifizierung der Ursachen für Kosten-/Rentabilitätsanpassungen, Kapazität zum Testen der Auswirkungen potenzieller Anpassungen
(Quelle: SAP) |