Dieser Projektplan zur Ausrichtung auf die neuen, internen und marktseitigen Anforderungen veranschaulicht die wichtigsten Aufgaben während der Umsetzung der digitalen Transformation.

1. Die Zukunftsfähigkeit vorbereiten


Die Digitalisierungsstrategie

Die Erstellung der unternehmensindividuellen Digitalisierungsstrategie – so könnte sie auch bei Ihnen ablaufen:

  • Verstehen: Welche zentralen Treiber werden das Marktumfeld (übergreifend und speziell in der eigenen Region) verändern.
  • Ableiten: Welche für das Geschäft wesentlichen Auswirkungen und Chancen ergeben sich hier in Form von Szenarien.
  • Bestimmen: Was ist der Grad der eigenen Digitalisierungskompetenz. Welches Handlungsprofil ergibt sich daraus. (Inklusive eines Stärken / Schwächen Profils)
  • Erarbeiten: Das sind die konkreten Veränderungen und möglichen Lösungsansätze der strategischen Ebene als organisatorisches Gesamtkonzept.

Die interne Digitalisierung

Das Ausrichten von Organisation und Geschäftsprozessen benötigt die Umstellung auf digitale Geschäftsabwicklung. Nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Das beinhaltet folgende Schritte:

  • Die Analyse des digitalen Reifegrads der internen Prozesse und der Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette.
  • Die digitale Transformation von Prozessen, Kernprozessen wo erforderlich
    • Digitalisierung der Interaktion mit Kunden und Lieferanten. Marktseitig werden z. B. moderne Verfahren zur digitalen Erfassung von Anlagendaten und Kundennutzungsverhalten implementiert. Ein app-basierter Kundensupports wird eingerichtet.
    • Digitalisierung der internen Prozesse entlang der Wertschöpfungskette
  • Die interne Organisationsentwicklung wird entsprechend angepasst. Wichtig ist, hierbei die Mitarbeiter mitzunehmen und digital weiterzubilden. Ein Einsatz, der sich auszahlt, denn die Digitalisierung reduziert die Abhängigkeit von knappen Ressourcen und steigert messbar die Attraktivität als Arbeitgeber.
  • Die IT-Infrastruktur, IT-Kompetenzen und IT-Sicherheit ausbauen.
    Hier sollte jedes Unternehmen, die Grenzen der eigenen Möglichkeiten erkennen. Für fehlende Kompetenzen werden Partner ausgewählt und eingebunden.
  • Das Risikomanagement auf- bzw. ausbauen und auf die Aufgaben der digitalen Prozesse und Geschäfte ausrichten.
    Der Ausbau des Sicherheits- und Risikomanagements. Das hat besonders bei den Prozessen mit hoher Vernetzung von Unternehmen und Kunden große Relevanz. Dabei geht es um die Sicherheit der physischen Infrastrukturen und den Umgang mit wichtigen, sensiblen Informationen. So wird der Ausbau ganzheitlicher Informationssicherheits-Managementsystemen vorangetrieben.

2. Das Kerngeschäft neu denken – und weitere digitale Geschäftsmodelle entwickeln

Parallel müssen die Voraussetzungen für die Entwicklung und Umsetzung neuer, zukunftsgerichteter digitaler Geschäftsmodelle geschaffen werden. Das bedeutet im Einzelnen:

  • Die Analyse bestehender Vertriebskonzepte, Produkte und Dienstleistungen.
  • Die Analyse bestehender bzw. künftiger Kundenanforderungen und deren operativen und strategischen Voraussetzungen, z. B. durch die Analyse von Trends und neuen Geschäftsmodellen international.
  • Die Entwicklung und Realisierung neuer und zukunftsträchtiger Geschäftsmodelle (in Eigenregie oder in Kooperation mit Partnern).

3. Nicht vergessen: Erfolge feiern

Die Umsetzung der digitalen Transformation sind für Mitarbeitende und Unternehmen zusätzliche Anstrengungen zum Tagesgeschäft. Umso größer ist der Stolz der Mitarbeiter, einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des Unternehmens beigetragen zu haben.

Weiterführende Artikel:

Abwarten ist keine Option: Vor diesen digitalen Herausforderungen stehen regionaler Energieversorger jetzt