Laut einer Schätzung von Cisco werden bis 2022 50 Milliarden Geräte mit dem Internet of Things (IoT) vernetzt sein. Um zu veranschaulichen was für eine enorme Menge dies ist: 50 Milliarden Sekunden sind 1.585,5 Jahre!

Unternehmen sollten darauf vorbereitet sein. Aber wie sollten IoT Projekte strukturiert sein, wie anfangen, um dem Unternehmen bestmöglich zu nutzen und die größtmögliche Zahl an Empfängern zu erreichen?

Da Veränderungen in diesem Bereich abteilungsübergreifend verlaufen und eine Menge Ressourcen fordern, sind gerade Unternehmen im Mittelstand mit der Koordination und Umsetzung vor eine Herausforderung gestellt.

Wissen die Leute, die einen Marathon laufen eigentlich, dass sie das gar nicht müssen?

Motivation und Kraft durch das Ziel vor Augen. Viele, die sich schon einmal an einem Marathon versucht haben wissen, dass hier meist der Schlüssel zum Erfolg liegt. Dies lässt sich auch auf Projekte der digitalen Transformationen und dem Internet der Dinge übertragen. Genau wie zu Beginn des Marathon-Trainings sollten zu Beginn Ihres Vorhabens Ziele definiert werden.

In Bezug auf IoT sollte jeder Mitarbeiter klare Antworten auf folgende Fragen gewinnen:

  • Warum ist IoT für das Unternehmen wichtig?
  • Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für die Zusammenarbeit intern, mit Kunden und Lieferanten?
  • Was passiert, wenn wir nichts tun?
  • Was bedeutet das für meinen Arbeitsplatz?

Die IoT Potentialanalyse identifiziert schnell und kompakt die Vorteile einer IoT Einführung für das Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette und klärt die ersten drei der oben genannten Fragen.

Daraus abgeleitete Maßnahmen zur Realisierung klären mit den Mitarbeitern, welche Abläufe verändert werden müssen, um das angestrebte Ziel zu erreichen.

Bis jetzt läuft doch alles auch so – wieso etwas ändern?

Was passiert, wenn ein Unternehmen nichts tut und stattdessen abwartet? Wesentliches Element des Internet der Dinge ist die Vernetzung von Maschinen und die daraus folgende Datennutzung.

Szenario a) Ihre Produkte sind nicht datenfähig oder nicht kompatibel.

Kunden, die den Vorteil der IoT Daten nutzen wollen, werden zukünftig nur noch Produkte beschaffen, die auch IoT-fähig sind.

Szenario b) Ihre Anlagen wären datenfähig, Sie bieten aber keine passenden Leistungen an, die dem Kunden helfen mit diesen Daten sein Geschäft effizienter zu machen.

Ein Wettbewerber oder ein herstellerunabhängiger Anbieter wird diese Lücke füllen und Umsatz und Ertrag gehen an Ihnen vorbei.

Schon bei diesen zwei Szenarien wird deutlich, dass IoT die bestehenden Marktmechanismen so deutlich verändert, dass etablierte Wettbewerbsstrukturen, Kundenbeziehungen und bisherige Marktvorteile ihre Gültigkeit verlieren.

Der strategische Hebel in der IoT-Zukunft ist der Zugang zu generierten Daten. Wer nicht mitgeht verliert früher oder später den Anschluss.

Nichts tun ist immer einfacher. Im Falle IoT wird sich Untätigkeit jedoch rächen! Unsere Antwort, ob sich die Investition lohnt lautet also:

Selbst wenn Sie denken Ihr Unternehmen wird von IoT nicht betroffen sein, oder Sie haben gerade jetzt keine Zeit oder Ressourcen, sich detaillierter mit IoT zu beschäftigen: Führen Sie Ihre eigene Potenzialanalyse durch. Verschaffen Sie sich Klarheit, welche Potentiale Ihr Unternehmen aus der IoT Entwicklung ziehen kann. Identifizieren Sie, wo Mitbewerber, Lieferanten oder neue Marktteilnehmer Sie und Ihr etabliertes Geschäft angreifen werden.